Warum ist Qualität gerade bei Photovoltaikanlagen so wichtig?

Die heute montierte Anlage kann bis zu 40 Jahre lang auf Ihrem Dach Energie produzieren. Ist die Finanzierung erledigt bleibt der gesamte Ertrag beim  Besitzer. Für 20, 25 oder sogar 30 Jahre erhält der Besitzer der Anlage dann den gesamten Ertrag. Wir sprechen hier also von einem absolut langlebigen Wirtschaftsgut. Verzichten Sie heute auf hohe Qualität so werden Sie schon in einige Jahren Probleme mit verschiedenen Bauteilen haben. Dies können sein, z.B. verrostete Schrauben, verrottete Kabel, lockere Halterungen. Ganz entscheidend wird jedoch auch sein, welchen Wirkungsgrad die Anlage dann in 20 oder 30 Jahren noch hat. Billige Module verlieren sehr viel an Leistung. Das werden Sie deutlich am Geldbeutel spüren.

Wie hoch sind die Wartungskosten?

Eine Photovoltaikanlage ist aufgrund einer nicht vorhandenen Gerätemechanik nahezu wartungsfrei. Lediglich der Wechselrichter muss einmal in 20 Jahren ausgewechselt werden.

Welche Förderungen gibt es für PV?

Dies läst sich pauschal schwer sagen, da die EEG-Vergütungssätze abhängig vom Zeitpunkt der Inbetriebnahme und der Größe sowie des Standorts der PV-Anlage variieren.

Ab wann ist eine PV-Anlage amortisiert?

Erfahrungsgemäß ist eine Photovoltaik-Anlage, je nach Qualität und Ausrichtung, nach rund 7-12 Jahren amortisiert.

Was sind die Voraussetzungen für eine PV-Anlage?

Grundsätzlich sind Dachflächen mit einer Ausrichtung zwischen Südwest und Südost für eine Installation optimal. Zweifelsohne sind aber auch West- und Ostdächer mit einer Neigung von bis zu 35° geeignet. Um photovoltaische Anlagen bestmöglich Nutzen zu können ist eine schattenfreie und nicht unterbrochene (durch Schornstein, Fenster oder sontiges) Dachfläche ab 20m² nötig.

Wie funktioniert eine PV Anlage?

Die Sonnenenergie wird von PV-Modulen aufgefangen und in Gleichstrom umgewandelt. Dieser Wird an den Wechselrichter weitergeleitet der wiederum den Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt und zugleich die PV-Anlage überwacht. Neben einem Verbrauchszähler ist ein Einspeisezähler  notwendig, um den produzierten Strom beim Energieversorger abrechnen zu können. Der produzierte Strom wird in das öffentliche Netz  eingespeist für eine garantierte Vergütung in Höhe von 28,74 EURO-Cent (Anlagen bis 30 kWp) für 20 Jahre. Aus dem öffentlichen Netz wird der Strom wieder zu normalen Preisen, die deutlich unter der Einspeisevergütung liegen, in das Hausnetz für den Eigenbedarf eingespeist.

Wie hoch sind die Wartungskosten?

Eine PV-Anlage verursacht im Allgemeinen nur geringe Wartungskosten. Diese können aber je nach Größe und Modell voneinander abweichen und müssen daher individuell berechnet.

Kann ich den Strom auch selber nutzen?

Die 2009 eingeführte Eigenverbrauchsregelung  sichert Ihnen sogar für den selbst verbrauchten Strom eine sichere Förderung zu d.h. Sie sparen sich die Stromkosten und bekommen für jede von Ihnen produzierte und selbst verbrauchte kWh 16,74 EUROCent (bei Anlagen bis 30 kWp und einer Eigennutzung über 30%).

Es ist durchaus möglich den erzeugten Strom selber zu nutzen. Angesichts der hohen Einspeisevergütung für Solarstrom, wäre es aber rentabler den Strom zu einem niedrigeren Preis von einem Energieversorger zu beziehen und den erzeugten Strom zu verkaufen. Die Vergütungssätze für Solarstrom können Sie dem Erneuerbaren Energie Gesetz in der Neufassung von 2009 entnehmen  – Fakten & Zahlen.

Grösse einer Photovoltaikanlage?

Eine technische Mindest- oder Maximalgröße für Anlagen gibt es nicht. Finanziell rentiert sich die Nutzung von Sonnenenergie mit einer Anlage ab 3 kW. Entweder Sie speisen Ihren Solarstrom komplett in das öffentliche Netz ein – bei einer “Eigenverbrauch-Anlage” verbrauchen Sie Ihren selbst produzierten Strom und verkaufen ggfs. die noch darüber hinaus produzierte Energie an Ihren Energieversorger.

Ist eine Baugenehmigung nötig?

Im Allgemeinen ist der Bau einer Anlage genehmigungsfrei. Die Regelungen variieren aber. Die Genehmigung bei denkmalgeschützten Gebäuden liegt im Ermessen des Denkmalschutzbeauftragten. Bei Miethäusern muss der Eigentümer der Modernisierung zustimmen.

Was sind die Voraussetzungen für eine PV-Anlage?

Die Ausrichtung der Dachfläche sollte idealerweise zwischen Südwest und Südost liegen. Aber auch West- und Ostdächer mit Dachneigungen bis zu 15° sind geeignet. Das Dach sollte über eine zusammenhängende und schattenfreie Fläche von mindestens 20 m² verfügen.

Was macht ein Qualitäts-Photovoltaikanlage aus?

  • Solarmodule mit hohem Wirkungsgrad
  • Solarmodule mit positiver Leistungstoleranz
  • Leistungsgarantien der Modul-Hersteller
  • Flash-Report zur optimalen String- und Dach-Belegung
  • Leistungsstarke Wechselrichter, die auch bei schwachen Lichtverhältnissen arbeiten
  • Qualitätskabel mit geringem Leistungsverlusten
  • Stabile und rostfreie Unterkonstruktion und Hilfsmaterialien aus Edelstahl und Aluminium
  • Eine professionelle Montage und Inbetriebsetzung durch Fachkräfte
  • Preisgarantie

Die Garantie der Solarmodulen:

  • 5-10 Jahre Produktgarantie auf Herstellungsmängel
  • 10-12 Jahre Leistungsgarantie auf 90% der Mindestleistung eines Moduls
  • 20-25 Jahre Leistungsgarantie auf 80% der Mindestleistung eines Moduls

Wie hoch ist die Lebensdauer der Anlage?

Eine Photovoltaik-Anlagekann ca. 30 Jahre lang Strom produzieren! Die Leistungsgarantie von dem Hersteller einer hochwerigen Photovoltaikanlage beträgt bis zu 25 Jahre.Wechselrichterhersteller geben in der Regel 5 Jahre Produktgarantie.

Was spricht für Photovoltaik?

  • Klimaschutz – CO2 Entlastung als Hauptziel
  • Hohe Renditechancen ohne negative Effekte
  • Sonnenstrom macht unabhängig von fossilen Brennstoffen und den stetig steigenden Energiepreisen
  • Sichere und umweltfreundliche Energiegewinnungsmethode
  • Staatliche Garantie durch fixe Einspeisevergütung – und das 20 Jahre lang

Ist meine Solar-Anlage gegen Blitzschlag abgesichert?

Ja! Ein Blitzableiter ist gegen einen geringen Aufpreis erhältlich!